What can we help you with?
< Alle Themen
Drucken

Cybercrime

Digitale Prozessinnovationen sind auf dem Vormarsch und immer mehr Unternehmen erkennen diese Chance. Doch die Digitalisierung bringt auch Risiken – und zwar größere, als den Entscheidungsträgern lieb sein kann. So kontinuierlich wie die Transformationsprozesse vorangetrieben werden, so konstant steigt die Zahl der Cyberangriffe.

Die Attacken sind professioneller, gezielter und jedes Unternehmen kann sich im Visier der Täter befinden. Ein Dilemma – während es auf der einen Seite die Chancen der Digitalisierung zu nutzen gilt, gilt es auch auf der anderen Seite das Risiko eines Hackerangriffs zu vermeiden.

 

Jedes Unternehmen, egal ob groß oder klein, muss sich der Digitalisierung stellen. Erst recht vor dem Hintergrund, dass datengetriebene Geschäftsmodelle zunehmend die traditionellen Modelle ergänzen, in einigen Teilen sogar vollständig ersetzen. So agiert ein Großteil der Unternehmen heutzutage innerhalb von digitalisierten, intransparenten und komplexen globalen Lieferketten. Das führt zu starken Abhängigkeiten untereinander und kommt es zu einer Störung ist der Kaskadeneffekt vorprogrammiert. Die vollständigen Auswirkungen sind häufig unvorhersehbar – und das ist die Realität.

 

Bewusst herbeigeführte Störungen, die von außen durch Cyberangriffe herbeigeführt werden, sind daher nicht

nur kostenintensiv, sondern für viele Unternehmen überlebensbedrohlich. Wird der Geschäftsbetrieb in einem solchen Maße gestört, dass die gesamte Unternehmung nicht mehr arbeitsfähig ist, ist guter Rat – im wahrsten Sinne des Wortes – teuer.

 

Durch Cyberangriffe sind Daten abgeflossen, gestohlen und auch noch so verschlüsselt, dass meistens auch kein Profi sie wieder herstellen kann. Daraus resultiert eine ganze Reihe an Fragen:

Was tun? 

Wer kann helfen? 

Welche Hilfe brauche ich konkret?

Wie kann es weiter gehen?

Warum ich/wir?

Die letzte Frage ist ganz einfach zu beantworten: Weil es etwas zu holen gibt und das Internet einfach zu groß ist, um die Täter zu finden. Im Prinzip geht es den Hackern darum, viel Geld von seinem Kunden zu bekommen! Also Schutzgeld für Daten.

 

Außerdem gibt es auch noch die Themen Cyber-Spionage und Cyber-Sabotage. Auch hier noch ein paar Anmerkungen: Cyber-Spionage zielt darauf ab, Informationen zu stehlen und Informationen von Unternehmen auszuspionieren. Hier geht es darum sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Bei der Cyber-Sabotage werden die Systeme und Prozesse von kritischen Infrastrukturen manipuliert oder sogar zerstört.

 

Zusammenfassend ist festzustellen, dass Cyberkriminelle durch das Stören der IT-Systeme und das Stehlen, Veröffentlichen und Verschlüsseln von Daten ein äußerst lukratives Geschäftsfeld gefunden, um ihre Ziele unter dem Radar der Detektion und unter dem Deckmantel der „schwierigen Nachweisbarkeit“ zu verfolgen. Also der Angriff wird kommen – nur der Zeitpunkt ist noch unklar!

 

 

Zum Schluss noch etwas Positives: Schutzmaßnahmen für Unternehmen sind durch eine zuverlässige und umfassende Cybersicherheit realisierbar. Daher gilt die goldene Regel für Unternehmen, die noch nicht getroffen wurden:


Sicherheit kostet Geld, aber lohnt sich!


Einerseits wird durch präventive Maßnahmen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Cyberangriffs erschwert, andererseits kommen Unternehmen infolge eines Angriffs besser durch die Krise. Unternehmen sollten daher die Kosten der Cybersicherheit als Ausgaben für das Qualitätsmanagement ihres Unternehmens betrachten und sie gezielt einsetzen. Nur weil bis dato noch nichts passiert ist, heißt das noch lange nicht, dass ihr Unternehmen sicher ist. Die jüngsten Erfahrungen zeigen: Der Angriff wird kommen und dann stellt sich die Frage: Wie gut ist ihr Unternehmen geschützt?
                   

 

 

 

 

 

                  

 

 

Inhaltsverzeichnis
Scroll to Top